Graubünden Blog

Archiv von Mai, 2011

Nationalpark-Ranger: Im Netz ist der Bär los

Im Nationalpark Schweiz ist es um diese Zeit noch ruhig, vielleicht pfeift irgendwo ein Murmeltier und die ersten Vögel zwitschern. Aber im Netz ist der Bär los: Nur noch bis morgen könnt ihr euch bewerben für den vierten Traumjob 2011 – den Nationalpark-Ranger. Lasst euch doch vom Blick auf die momentan 79 Kandidaten inspirieren, gerade liegen zwei Männer vorn, aber es ist noch nichts entschieden (s. Bild oben). Wenn ihr noch zögert, denkt einfach an das grandiose Naturerlebnis, das den Gewinner erwartet. Neben Steinbock und Gemsen gibt es im Nationalpark unter anderem fast 100 Schmetterlingsarten zu entdecken.

Wenn ihr euch beworben habt, sagt euren Freunden Bescheid, damit sie für euch abstimmen. Ich bin gespannt, wer vom 18. bis 24. Juli seine Ranger-Reportagen abliefen wird. (uwe)

Outdoor & Nachhaltigkeit: Online-Tipp (nicht nur) für Nationalpark-Ranger

Ist man Sonntags in den Bergen unterwegs, kann man schon Mal ins Grübeln kommen: Einerseits wollen wir alle die Natur genießen, andererseits schaden wir ihr womöglich. Manchmal frage ich mich schon, ob alle Alpenbesucher mit der nötigen Sensibilität vorgehen. Themen wie diese behandelt ein Special auf outdoor.de, das ich euch als Wochenendlektüre wärmstens ans hoffentlich naturliebende Herz legen möchte.

Hier geht´s zum Themen-Special “Outdoor und Nachhaltigkeit” auf outdoor.de

Themen des Specials sind unter anderem die Produktionsprozesse in der Outdoor-Branche sowie die Diskussion um den Naturverbrauch bei euren Aktivitäten. Dazu kommen zahlreiche Hersteller und Experten zu Wort. Falls ihr auch Blogger seid, könnt Ihr zudem an der Blogparade zum Thema teilnehmen – es gibt was zu gewinnen!

Nationalpark-Ranger: Schutz für Flora und Fauna
Falls ihr erleben wollt, wie der Nationalpark Schweiz als Heimat für die Wildtiere und Pflanzen der Alpen erhalten wird, bewerbt euch um unseren vierten Traumjob: Ranger im Nationalpark. Bis 1. Juni läuft die Frist, dann wird entschieden, wer eine Woche lang die Arbeit der Ranger unterstützen darf. Nicht vergessen: Dabei sind Frühaufsteher gefragt! (uwe)

Bergsennin Corina K.: Raus aus dem Buchladen, ran an den Käse!

Eine Woche aussteigen und genießen in Savognin: Corina K. hat den Traumjob als Bergsennin gewonnen! Wir gratulieren und zitieren – aus Ihrer E-Mail an uns: “Ich bin ja immer noch völlig von den Socken, dass das tatsächlich geklappt hat. :) Danke an euch für die Aktion und danke an meinen zukünftigen Arbeitgeber auf Zeit! Und vielleicht könnt ihr ja im Blog noch ein riesiges Dankeschön an diejenigen ausrichten, die für mich gestimmt haben.”

Letzteres haben wir hiermit erledigt, verbunden mit dem Hinweis, dass ihr momentan für die Jobs Ranger im Nationalpark und Durchstarten mit Oldtimer abstimmen – und euch natürlich auch bewerben – könnt. Jetzt aber zurück zu Corina, die Buchhändlerin ist und einige Schmöker in den Rucksack packen wird, wenn es ans Käse machen und Ziegen hüten geht. Wie sie berichtet, wird sie sich jetzt erst einmal einen Sprachführer Rätoromanisch zulegen, “um herauszufinden, wie ich meine künftige Arbeitsstätte auf Zeit Savognin korrekt auszusprechen habe.”

Wir erwarten von Corina natürlich literarische Highlights im Blog, wenn sie vom 3. bis 10. Juli ihre Stelle antritt. Gerne auch auf rätoromanisch ;) Aber das Wichtigste ist natürlich, dass sie jede Menge Spaß hat – beim großen Sprung aus dem Buchladen mitten rein ins Älpler-Leben. (uwe)

Der neue Steinbock-Spot – jetzt mit deutschen Untertiteln

“Kaum wird es steil, brauchen sie ein Seil.” Das jüngste Video des Kult-Duos Gian und Giachen liegt nun mit deutschen Untertiteln vor. Damit wir endlich verstehen, worüber die beiden Steinböcke eigentlich lästern. Ganz schön selbstironisch, so was mag ich. Mein Wunsch für den nächsten Spot: eine Gesangseinlage. Oder hat das Duo keinen Bock auf Rock?

Falls ihr echte Steinböcke sehen wollt: Bis 1. Juni läuft noch die Bewerbungsfrist für unseren vierten Traumjob – Ranger im Nationalpark. (uwe)

Nationalpark-Ranger: Dreikampf der Murmeltier-Dompteure

Noch bis zum 1. Juni läuft die Bewerbungsphase für unseren Traumjob Nationalpark-Ranger. Schon 60 Bewerber haben ihren Fragebogen ausgefüllt. Solltet ihr aus mir völlig unverständlichen Gründen kein Interesse daran haben, auf Tuchfühlung mit Gemse und Steinbock zu gehen, gehört ihr bei diesem Job in die Gruppe der Bewerter. Sie entscheiden darüber, wer am Ende unserer Jury vorgestellt wird, die dann den am besten geeigneten Kandidaten für die Woche im Nationalpark Schweiz auswählt.

Ich stelle heute das aktuelle Top-Trio vor, wenn ihr für einen der Drei oder einen anderen Bewerber abstimmen wollt, müsst ihr euch nur anmelden und dann auf der jeweiligen Kandidaten-Seite die Sterne-Wertung nutzen. Unter allen Bewertern verlosen wir diesmal eine Weitwanderung, die “Via Engiadina” in Engadin Scuol Samnaun.

Schreiner, Biologin, Designerin
Sehr unterschiedliche Charaktere, die da momentan von der Traumjobs-Gemeinde am höchsten bewertet werden. Eines haben die drei Favoriten allerdings gemeinsam: Sie wollen alle ein Murmeltier dressieren. Möchte wissen, was daran so spannend sein soll, die pelzigen Höhlenbewohner sind schließlich schwer zu fassen, das klingt nach einer echten Sisyphus-Aufgabe. Obwohl, wenn der Ranger hilft?

Zumindest der Mann in den Top 3 scheint ja Erfahrung im Umgang mit schwierigen Tieren zu haben, er gibt als Beruf “Schreinermeister und Mulitreiber” an. Wenn ihr wissen wollt, was so ein Mulitreiber den ganzen Tag macht, stimmt ab für Andy M. Oder ihr nehmt eine Expertin, die ihre Diplomarbeit im Gletschervorfeld verfasst hat. Katrin E. ist Diplom-Biologin, ob sie sich auf Murmeltiere spezialisiert hat, weiß ich leider (noch) nicht.

Die Dritte im Dompteurs-Bund heißt Charis S., ist Designerin und schätzt laut ihrem Profil “die Ruhe in den Bergen, die Kraft der Natur, das Ursprüngliche”. Davon bekommt sie jede Menge, wenn sie am Ende ihre Rivalen aus dem Feld schlägt.

Natürlich haben auch die anderen Bewerber noch Chancen auf den Sieg, wenn sie es schaffen, ihre Fans zum Abstimmen zu bewegen. Wer ein Murmeltier dressieren will, sollte an solch einer kleinen Aufgabe gewiss nicht scheitern. Also, meldet euch an und stimmt ab, hier geht´s zu den Kandidaten. (uwe)

Traumjob Felstour mit Kletter-Ass: Die Gewinnerin ist gekürt!

Nanu, eine Siegerin aus der Schweiz? Kurz war ich verblüfft, aber dann war alles klar: Die Gewinnerin des zweiten Traumjobs kommt aus der Sächsischen Schweiz – und freut sich auf abenteuerliche Tage in Graubünden.

Spannend wie eine Kletter-Tour am Südgrat des Piz Cavardiras war sie, die Entscheidung über den zweiten Traumjob-Gewinner des Jahres. Am Ende erklomm eine Frau eine Seillänge vor den 60 Mitbewerbern das Siegerpodest: Andrea P. aus Dresden wird vom 25. Juni bis zum 2. Juli ihrem Job als Physiotherapeutin vorübergehend an den Nagel hängen und sich zunächst als Hüttenwirtin auf der Carschina-Hütte bewähren. Das Bergleben sollte ihr liegen, denn sie hat in “ihrer” Schweiz viel Erfahrung beim Klettern und Wandern gesammelt. Und mit den Gästen wird sie auch prima klar kommen, denn wie heißt es in ihrem Profil: “Ich kann offen auf die Leute zugehen und komme mit (fast) jedem ins Gespräch.”

Als Belohnung für den Hütten-Job winkt Andrea, und jetzt werde ich schon wieder neidisch, eine Tour durch den Klettersteig Sulzfluh und als Höhepunkt ein Tag mit Kletter-Ass Nina Caprez am Fels. Ich schätze mal, Nina muss sich anstrengen: Andrea klettert nicht nur, sie läuft auch Marathon, fährt Rad, spielt Volleyball und tanzt gerne Salsa – das klingt nach einem sportlichen Multitalent! Wir wünschen auf jeden Fall jede Menge Spaß und tolle Erfahrungen – und das gilt auch für die Gewinner unter denen, die beim Traumjob mit Kletter-Ass abgestimmt haben. Sie dürfen ebenfalls auf die Carschinahütte und von dort aus mit einem Bergführer auf Tour gehen. Wer weiß, vielleicht treffen sie sogar unsere Hüttenwirtin.

Wer sich ebenfalls einen Traumjob sichern will, sollte sich schleunigst bewerben: Die Frist für den vierten Job “Ranger im Nationalpark” läuft nur noch bis 1. Juni! (uwe)

Lokführer Wolfgang: Der vierte Tag – Finale im Führerstand

9.58 Uhr: Traumjob-Finale bei Traumwetter. Ausgestattet mit der offiziellen Freigabe der RhB treffe ich mich mit Urs, dem Lokführer des Zuges 1129 von Chur nach St. Moritz. Auf dem Führerstand darf ich neben ihm Platz nehmen. Pünktlich wie immer bei der RhB geht es los auf der mir inzwischen gut bekannten Strecke Richtung Albula. Endlich sehe ich den Streckenverlauf aus Sicht des Lokführers (und nicht aus dem Seitenfenster…).

Anfangs gibt es ein Dreischienengleis bis zum Anschluss der Ems Chemie, einem grossen Chemiewerk westlich von Chur. Das Werk kann damit sowohl von der RhB (1.000 mm Spur) als auch von der SBB (Normalspur 1.435 mm) bedient werden. Weiter geht die Fahrt durch das wildromatische Rheintal, um dann nach Süden in Richtung der bis zu 4.000 m hohen Berge abzubiegen.

Im weiteren Verlauf befahren wir den mir von meinem Streckenläufer-Job bestens bekannten Anstieg zum Albula mit seinen vielen Tunnel und Viadukten. Aus dieser Sicht ist der Streckenverlauf noch spektakulärer als sonst. Permanent ändert sich der Verlauf – die Gleise winden sich förmlich das immer steiler werdende Tal hinauf, um schliesslich in den 5,5 km langen, schnurgeraden Albulatunnel zu münden.

Während der Fahrt erzählt Urs aus seinem abwechslungsreichen Leben als Lokführer. Ihm macht es ganz offensichtlich Spass, für die RhB zu fahren. Ständig wechselnde Strecken, Personen- wie auch Güterzüge, Erlebnisse aus Sommer und Winter mit dem mitunter vielen Schnee in dieser Hochgebirgsgegend. Und natürlich muss er geduldig meine vielen Fragen zu Strecke und Technik beantworten.

Nach dem Albulatunnel ändert sich die Landschaft schlagartig. Wir fahren auf einer Hochebene auf über 1.600 m NN, befinden uns damit rund 1.000 m oberhalb unseres Ausgangspunktes und nähern uns unserm Ziel St. Moritz (1775 m NN).

Wie im Flug sind die zwei Stunden Abenteuer auf der Lok vergangen – wirklich ein krönendes Finale der Traumjob-Woche bei der Rhätischen Bahn! Mit meinem Netzticket mache ich noch einen Abstecher nach Davos, das ich bisher nur vom Skilaufen kenne. Morgen geht es dann noch einen Tag Mountainbiken in die Berge.

Danke Graubünden Tourismus und hier insbesondere Marion, die mich perfekt betreut hat, Uwe für die journalistische Aufbereitung meiner Berichte und natürlich der Rhätischen Bahn für die abwechslungsreichen Einblicke in die Betriebsabläufe einer modernen und kundenorientierten Eisenbahn in der Schweiz!

Euer Wolfgang

Lieber Wolfgang, das hat total Spaß gemacht und ich musste ja wirklich fast gar nichts tun. Danke für die tollen Texte, noch viel Spaß in Graubünden und eine gute Heimfahrt! (uwe)

Lokführer Wolfgang: Der dritte Tag – Besuch im Nervenzentrum

Heute kann ich wieder ausschlafen. Nach reichhaltigem Frühstück breche ich mit der RhB auf zum Bahnbetriebswerk Landquart. Ich bin überrascht von der Grösse der Anlage. Hier befinden sich ein grosser Rangierbahnhof und das grössere von zwei Betriebswerken.
Pünktlich empfängt mich Rudi, verantwortlicher Teamleiter der Abteilung Wagenreinigung.

Zunächst zeigt er mir das ganze Werk, in dem die RhB ihr gesamtes rollendes Material (Wagen und Loks bzw. Triebwagen) wartet und repariert. Daneben gibt es eine Kooperation mit dem Fahrzeughersteller Stadler aus der Schweiz zur Endmontage von Fahrzeugen auch für fremde Bahnen, u.a. der Metro von Athen zu den Olympischen Spielen 2004.

Und dann sehe ich die Schätze der RhB, unter anderem drei Dampflokomotiven, die alle betriebsfähig sind und bei Sonderfahrten zum Einsatz kommen. Die Älteste stammt aus dem Jahr 1889 und ist damit sicher eine der ältesten betriebsfähigen Dampflokomotiven in Europa.

Keine Graffitis
Anschliessend beginnt mein eigentlicher Einsatz – Wagenreinigung innen und aussen. Auf Sauberkeit wird bei der RhB besonderer Wert gelegt. Auch ältere Wagen werden regelmässig auf Hochglanz gebracht. Graffitis sehe ich bei der RhB nicht (obwohl es sie auch geben soll) – angenehmer Unterschied zu den meisten Zügen in Deutschland! So endet der Vormittag als mehr oder weniger fester Bestandteil einer Putzkolonne, die sichtlich Spass an meinen amateurhaften aber immerhin ernsthaft betriebenen Putzfähigkeiten hat.

Mittags geht es weiter nach Klosters, einem mondänen Wintersportort. Hier erklären mir Fahrdienstleiter Christian Meyer und seine beiden Disponenten Rico und Ronaldo die tiefen Weihen der Zugleittechnik für den südlichen Teil des rund 330 Kilometer langen Streckennetzes der RhB. Dies ist quasi das Nervenzentrum der Bahn, in dem alle Zugbewegungen vollautomatisch koordiniert und gesteuert werden. Abgebildet wird das ganze auf zwei Arbeitsplätzen mit einer ganzen Batterie von Bildschirmen über- und nebeneinander.

Faszinierend, wie routiniert Rico und Ronaldo den ganzen Betriebsablauf überwachen und dabei noch kurzfristige Änderungen (etwa Güterzüge) und kurzfristige Streckensperrungen aufgrund von Bauarbeiten oder Streckenbegehungen und dergleichen einplanen. Hierbei ist zu bedenken, dass fast das gesamte Streckennetz einspurig ist, was bei der erheblichen Zugdichte zu einer Vielzahl von Zugkreuzungen führt.

Ein rundum gelungener Tag – Praxis gemacht und Theorie gesehen!

Euer Wolfgang

Lokführer Wolfgang: Der zweite Tag – „Heute gibt`s was auf die Füsse“

4 Uhr aufstehen – das ist hart. Immerhin organisiere ich mir einen Kaffee, um zumindest etwas wach zu werden. Mein Plan, am Bahnhof gleich Frühstück und Lunch zu organisieren, geht gründlich schief. 4.45 Uhr – die ersten Züge fahren schon, aber alle Läden und Bäckereien im an sich grossen Bahnhof (hier verkehrt auch die SBB) sind hermetisch verschlossen!

Also ohne Frühstück mit dem Zug Richtung Bernina. Unterwegs steigt mein heutiger Chef zu. Hans-Peter ist ein echtes RhB-(Rhätische Bahn) Urgestein. Jahrzehnte ist er im Dienst als Streckenläufer.

Im Preda auf 1788 m NN geht mein heutiger Job als Streckenläufer los, ausgestattet mit Warnweste und Taschenlampe. Es ist kalt, ich habe Hunger und Hans-Peter Mitleid mit mir.

Unser Weg führt zwölf Kilometer abwärts, entlang einer der eindrucksvollsten Streckenführungen der RhB. Mehrfach unterquert sich der Schienenstrang selbst, liegt in mehreren Etagen untereinander am Berghang und gegenüber, verbunden durch imposante Viadukte und (Kehr-)Tunnel. Das alles begehen wir heute bei nicht geringem Schienenverkehr – ja, auch die bis zu 700 m langen Tunnel!

Mich überkommt ein mulmiges Gefühl, auf den Gleisen zu laufen und dabei zu wissen, dass der nächste Zug naht. Aber Hans-Peter hat alles perfekt im Griff. Er kennt jeden Zug auswendig und fordert frühzeitig zum Verlassen des Gleises auf. Vor jedem Tunnel meldet er sich per Funk bei der Leitzentrale und lässt die Strecke sperren. Damit ist ein gefahrloses Passieren möglich.

Und zum Glück kennt er (fast) jeden. Unterwegs trifft er einen Freund an dessen Ferienhaus, der uns spontan zum Kaffee einlädt. Ich habe das Glück des Tages und anschliessend ein Lunchpaket – geschenkt bekommen von Emil, dem netten Ferienhausbesitzer! Danke!

Unterwegs wird mir der Sinn des Streckenläufers eindrucksvoll klar. 2 Felsbrocken, jeder sicher zwei Tonnen schwer, sind offensichtlich kurz zuvor aus einer Feldwand oberhalb gebrochen, haben einen Wald durchschlagen und sind unmittelbar neben der Strecke gelandet.

Einer liegt direkt an einer elektrischen Schaltstation. Passiert ist nichts, und Hans-Peter meldet den Vorfall bei der Leitzentrale.
Der Rest ist Formsache. Nach zwölf Kilometern erreichen wir – nicht hungrig, aber dafür ziemlich erschöpft und mit vielen Eindrücken – den Bahnhof Bergün auf 1.372 Meter NN, von wo es zurück nach Chur geht.

Euer Wolfgang

Lokführer Wolfgang – Bilder vom ersten Tag

Hier noch die versprochenen ersten Fotos, die Wolfgang am ersten Tag geschossen hat. Oben seht ihr ihn bei der Abfahrt mit dem Bernina-Express. Und der hier gehört einfach dazu, auch beim Zugbegleiter:

Immer wieder atemberaubend: Die Fahrt über das Landwasser-Viadukt:

Alle Fotos hat Wolfgang mit seinem iPhone geschossen, wir sind gespannt auf die nächsten. Und nicht vergessen: Die Bewerberfrist für Bergsenn und Nationalpark-Ranger läuft… (uwe)

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