Graubünden Blog

Archiv von Juni, 2011

Kletter-Ass Andrea: Der fünfte Tag – Bauarbeiten und leise Wehmut

29.6.2011

Ausschlafen ist heute angesagt. Um 8.30 Uhr werde ich ohne Wecker wach. Dann wieder das gewohnte Programm: Frühstücken, saubermachen und so weiter. Ihr kennt das ja jetzt schon. Aber etwas Besonderes gab es schon am Morgen! Michi hat am Abend noch einen Zopf vorbereitet, den Sonja am Morgen im Holzofen gebacken hat. Es gab also frischen, warmen Zopf zum Frühstück.

Heute überlege ich, noch den Klettersteig auf die Sulzfluh zu gehen, weil wieder nicht so viel los sein wird, aber ich bin mir unsicher wegen des Wetters. Sicherheitshalber frage ich einen der Bauarbeiter, die seit Montag hier sind, denn sie können das Wetter am besten einschätzen. Er rät mir davon ab zu gehen und so bleibe ich da. Später bestätigt sich die Vorhersage und ich bin froh, nicht gegangen zu sein.

Langweilig wird es aber auch ohne Gäste nie. Wir nutzen die Flaute in der Küche, um neue Gerstensuppe zu kochen.

Ausserdem muss nachgeschaut werden, was alles eingekauft werden muss, denn Tom ist im Tal und kommt am Abend mit dem Muli und den Einkäufen wieder nach oben. Es wird alles gezählt, was im Keller und den Vorratsräumen über der Küche ist.

Sanitär-Arbeiten
Draussen werden seit Montag die WCs umgebaut. Weil die Arbeiter heute ins Tal abgestiegen sind, helfen Michi und ich mit.

Klingt einfach -ist es aber nicht. Jedenfalls nicht hier oben, wo keine Strom- und Wasseranschlüsse verlegt sind wie im Tal.
Gut dass es Roman gibt! Er hat für 17 Jahre die Hütte bewirtet und kennt sich hier oben mehr als gut aus.

Man muss wissen woher man Wasser nimmt: Hier kommt es aus einer Quelle. Seit gestern ist ein Bagger dabei eine Rinne für die Rohre zu graben, die vom Haus bis zu der Quelle gelegt werden müssen. Es ist eben nur ein kleiner Bagger, denn auch der musste irgendwie hierher transportiert werden.

Neben dem Rohr für das Wasser liegt noch ein zweites blaues Rohr. Roman erklärt mir, dass darin nachher ein Stromkabel verlaufen wird. An der Quelle wird eine neue Turbine eingebaut um Strom für die Hütte zu erzeugen. Dort wird er in Batterien gespeichert, die im Keller gelagert sind. Ausserdem sind diese Batterien noch an Solar-Panels angeschlossen, die aussen an der Hütte angebracht sind.

Die Vorräte sind trotz sicherer Energiequellen nicht endlos, und so muss gespart werden, wo es eben geht. Zum Beispiel gibt es nur einen Kühlschrank für angebrochene Lebensmittel, für den in Notfällen mit einem Aggregat Strom erzeugt wird. Alles andere lagert im natürlichen Kühlschrank: dem Keller der in den Fels geschlagen und daher immer kühl ist. Im Tal hätte man für alles Kühlräume.

Am Abend bewirten wir wieder unsere Gäste und jetzt gibt es Abendessen: Selbstgemachte Spätzle.

Ich merke, dass es mein letzter Abend hier oben ist und werde traurig. Aber ich geniesse die letzten Stunden in vollen Zügen und plane insgeheim schon, wann ich das nächste Mal komme.

Kletter-Ass Andrea: Der vierte Tag – Sulzfluh und Fajitas

28.6.2011

Zum ersten Mal stehe ich mit auf, um beim Frühstück mitzuhelfen. Um 6 Uhr komme ich in die Küche, wo Stephi schon Feuer gemacht und ein Brot in den Ofen geschoben hat. Wir stellen Müsli, Milch, Konfitüre, Butter und das Geschirr bereit, machen Kaffee, erwärmen die Milch, schneiden Käse und warten ab 6.30 Uhr auf die Gäste.

Kurz vor sieben kommen sie nach und nach runter. Jeder Gast bekommt sein Frühstück ausgeteilt mit dem Getränk, das er am Abend bestellt hat. Es gibt Kaffee, Tee, heisse Schoggi und natürlich warme Ovomaltine.

Nach dem Frühstück kommen die meisten Gäste noch zur Küche um ihre Wasserflaschen aufzufüllen und machen sich auf den Weg. Mittlerweile sind alle Mitarbeiter aufgestanden, und wir nehmen uns die Zeit um selbst in Ruhe zu frühstücken.

Anschließend wird die Küche aufgeräumt, abgewaschen, Müll rausgebracht, Betten gemacht, Zimmer gekehrt und die Küche geputzt … das Alltägliche eben, das für mich inzwischen schon Routine geworden ist. Jetzt, nachdem ich so ungefähr weiss wo es lang geht, macht es noch mehr Spass und ich fühle mich schon etwas hilfreicher als am Anfang.

Getränke vom Muli
Während wir die Besen geschwungen haben, haben Michi und Heide schon ungefähr 70 Getränkekästen vom Muli abgeladen und in den Keller getragen. Tom ist morgens um 6 Uhr schon ins Tal gefahren um die Getränke einzukaufen. Der Muli ist hier oben sehr wichtig, denn er ist das einzige Fahrzeug, mit dem man bis an die Hütte heranfahren kann.

Nachdem das alles erledigt ist, stehen wir alle zusammen draussen und besprechen, was am Rest des Tages noch ansteht.
Da noch keine Ferien sind und schlechtes Wetter gemeldet ist, erwarten wir zum Mittag nicht viele Gäste. Tom schlägt vor, dass Michi und Stephie da bleiben und Sonja und ich uns noch einmal bei einer Wanderung austoben. Er schlägt uns eine Route vor und wir überlegen nicht lange, packen Regenjacken, Wasser und für den Fall einer plötzlich eintretenden Unterzuckerung eine Notfall-Schokki in den Rucksack, schnüren die Wanderschuhe und dann kann es auch schon fast losgehen.

Vorher müssen wir uns aber noch von Tom, Heidi und deren 3 Monate alten Tochter Lenya verabschieden, denn sie fahren heute ins Tal und kommen erst zum Wochenende wieder. Wie schon der Empfang war die Verabschiedung sehr herzlich und beide haben gesagt, dass ich gerne wieder einmal zu ihnen kommen darf. (s. Foto oben)

Auf den Sulzfluhgipfel
Dann laufen wir los. Es geht hoch auf den Sulzfluhgipfel. Anfangs laufen wir noch über Pfade und mehr oder weniger feste Wege. Später geht es teilweise senkrecht aufwärts, über Geröllfelder und irgendwann erreichen wir auch ein Schneefeld. Dieses mal sehe ich nicht nur Schnee, ich mache sogar zum ersten Mal im Juni einen Schneeball … Sonja ist das einzige mögliche Opfer in der Nähe, darum muss sie dran glauben. Aber sie ist nur erschrocken, nicht böse ;)

Nach knapp zwei Stunden erreichen wir den Gipfel der Sulzfluh und geniessen die wundervolle Aussicht.

Jetzt muss ich sogar quer durch den Schnee laufen!

Dann geht es quer über glatte Felsplatten, immer weiter abwärts.

Übrigens sind wir seit einiger Zeit nicht mehr in der Schweiz! Auf dem Weg zum Gipfelkreuz haben wir ein paar mal die Grenze zu Österreich überquert. So bin ich an einem Tag zum ersten Mal im Sommer durch den Schnee gelaufen und das erste Mal in Österreich gewesen.

Apfelstrudel und Almdudler
An der Tillisunahuette angekommen stärken wir uns mit Apfelstrudel, Germknödel mit Vanillesosse und Almdudler: Wir sind eben in Österreich. Mit vollgeschlagenem Brauch steigen wir wieder ein Stück auf und laufen oberhalb des Partnunersees entlang zurück. Auf dem Weg begegnen wir mehrmals dem “Munk”, also den Murmeltieren. Sie kommen scheinbar am Abend heraus, wenn die meisten Wanderer schon in den Hütten eingekehrt sind und es etwas ruhiger ist, denn mitlerweile ist es schon 18.30 Uhr.

An einer Stelle sehe ich ein paar Ösen die zu einer Kletterroute gehoeren muessen und erinnere mich daran, dass ich am Ende der Woche ja noch mit Nina Caprez zum Klettern gehe! Die letzten Tage waren so toll, dass ich gar nicht mehr daran gedacht habe, dass es möglicherweise noch einmal toller wird.

Um 19 Uhr erreichen wir wieder die Carschinahütte: Müde, glücklich und etwas rötlich, denn das Wetter hat sich aus der Vorhersage nichts gemacht – wir hatten den ganzen Weg über Sonne pur!

Die beiden Übernachtungsgäste die wir heute haben, haben schon gegessen und so können wir noch ein bischen verschnaufen. Währenddessen zaubert Michi Fajitas zum Abendessen für das Carschina-Team. Schon etwas ungewöhnlich hoch in den Bergen mexikanisch zu essen … aber es waren die besten die ich je gegessen habe!

Kletter-Ass Andrea: Der dritte Tag – Logistik und Schokokuchen

Montag, 27.06.2011

Wieder wache ich auf und muss erst einmal über den Ausblick aus dem Hüttenfenster staunen. Es ist so unglaublich schön!

Im Moment wird meine Hilfe nirgendwo benötigt und so geniesse ich den Morgen in der Sonne vor der Hütte. Saubere Luft, totale Stille, und die Berge um mich herum. Nach dem Frühstück gibt es dann aber doch Arbeit für mich.

Nach dem Abwasch kehre und wische ich die Küche. Dann muss der Papierabfall in Kartons gepackt und weggebracht werden. Wenn man nicht jede Woche Gelegenheit hat den Müll einfach an die Strasse zu stellen, merkt man erst einmal, wie viel man davon produziert! Egal ob es um Versorgung oder Entsorgung geht: Hier oben ist die Logistik wesentlich anspruchsvoller als in einem Gasthaus im Tal.

Zum Mittagessen und zum Kaffeetrinken sind wieder einige Gäste da. Irgendwann neigt sich der Schokokuchen dem Ende zu … wir backen neuen. Das Rezept habe ich mir gleich abgeschrieben, denn der Kuchen ist schon echt lecker. Meine WG in Dresden wird sich freuen.

Eier aus dem Keller
Einfache Speisen wie das Schinken-Sandwich bereite ich zu und helfe hin und wieder, Essen oder Getränke rauszutragen. Mittlerweile kenne ich mich auch im Keller unter der Hütte halbwegs aus, so dass ich immer wieder runter laufe um neue Eier, Brot oder Getränke zu holen.

Nach einer Verschnaufpause hinter der Hütte in der Sonne geht es in der Küche weiter: Der Salat für das Abendessen wird vorbereitet: Kopfsalat waschen, zerkleinern und Schleudern, Möhren oder “Rüabli” wie man hier sagt schälen und reiben, Gurken, Tomaten, Weisskohl und Rotkohl schneiden.

Zum Abendessen wird es dann spannend: Es kommen einige Gäste, die sich nicht angemeldet haben und das Essen war schon geplant. Aber Michi und Tom nehmen es ganz locker. Mit ihrer Kreativität schaffen sie es, alle Gäste satt zu bekommen, obwohl die wirklich sehr hungrig sind. Auch das Hüttenteam geht nicht leer aus, und noch dazu war es wieder sehr sehr lecker.

Gegen 22 Uhr sind dann alle Teller, Töpfe und Gläser abgewaschen und weggeräumt. Der ein oder andere Gast kommt noch die Abrechnung machen, das Team sitzt um den Küchentisch und bespricht grob die Abläufe für den nächsten Tag. Ich werde morgen früh mit Steffi zusammen das Frühstück machen. Das heisst für mich erstmal um 6 Uhr in der Küche sein. Was es noch heisst, berichte ich dann morgen.

Kletter-Ass Andrea: Der zweite Tag – Sonne, Rösti und Sterne

Sonntag, 26.6.2011

Am Sonntag wache ich gegen acht Uhr mehr oder weniger ausgeschlafen auf. Mit einem Blick aus dem Fenster versicher ich mich, dass ich auch wirklich da bin. Dazu ist das Wetter noch super, so dass mein erster Morgen in den Bergen ein wunderschöner Morgen ist.

In der Küche ist Micha schon fleissig am Kuchenbacken. Es gibt Apfel- und Aprikosenwähren sowie Schokokuchen. Das wird alles im Holzofen gemacht. Ich glaube in meiner Gegend könnten das höchstens noch die Grossmütter. Ich bin begeistert.
Nachdem das Gästefrühstück beendet ist, gibt es auch für das Team und mich Frühstück in der Küche.

Nachdem der Abwasch beendet ist, trudeln die ersten Gäste für das Mittagessen ein. Es gibt verschiedene Suppen, Rösti, Spätzle, Pizzokkels (eine Mehlspeise), “z`vieri Plättli”, Sandwiches und eben den Kuchen vom Morgen.

Ich kümmere mich überwiegend um den Abwasch und ab und zu um die Getränke, mit denen die Biker, Wanderer und Kletterer auf der Terasse versorgt werden. Ausserdem versuche ich möglichst viel an kulinarischen Eindrücken in der Küche zu gewinnen. So lerne ich z.B., wie Rösti gemacht werden.

Über die grünen Berge
Zum Nachmittag wird es ruhiger und wir haben Zeit um Wandern zu gehen. Sonja und ich laufen auf den Schafberg und geniessen die Aussicht. Dann geht es weiter, vorbei an Schnee und über wundervoll grüne Berge bis zum Carschinasee. Von dort folgen wir dem Wanderweg zurück zur Hütte, wo schon die ersten Übernachtungsgäste auf uns und das Abendessen warten.

Nachdem die Gäste und im Anschluss auch wir gegessen haben, wird abgewaschen, die Küche sauber gemacht und dann klingt der Abend gemütlich aus. Da nicht so viel Betrieb ist, bleibt sogar Zeit, um den Sonnenuntergang zu beobachten und zu fotografieren.

Das schöne Wetter vom Tag hält auch in der Nacht an: Es ist sternenklar und ich bin hingerissen vom Anblick des Sternenhimmels ohne die Lichtverschmutzung von der Stadt. Schade, dass ich meinen Schlafsack nicht dabei habe, sonst hätte ich glatt draussen geschlafen!

Kletter-Ass Andrea: Der erste Tag – Aufstieg zur Carschinahütte

Die liebe Andrea ist gut auf der Carschinahütte angekommen, wir wünschen ihr viel Spaß und natürlich tolle Kletterpartien! Hier ihr Bericht vom ersten Tag, leider noch ohne Fotos. Nein, die Kamera wurde nicht vom Steinbock gefressen, aber die Bilder auf der Hütte hochzuladen, gestaltet sich noch schwierig. Wir arbeiten dran und freuen uns auf die nächsten Highlights vom Hüttenleben. (uwe)

25.06.2011

9:20 Uhr, nach 12h Zugfahrt im Nachtzug erreiche ich mehr oder weniger ausgeschlafen den Züricher Hauptbahnhof.
Von dort geht es weiter nach Landquart mit dem Intercity und vor mir tauchen die ersten hohen Berge und blauen Gebirgsbäche und -seen auf. Ab Landquart fahre ich mit der Räthischen Bahn und schmunzele ein wenig. Weiss ich doch, dass hier erst vor kurzem auch ein Traumjobber unterwegs war.

Nach kurzer Fahrt erreichen wir Küblis, wo ich auf das Postauto umsteige. Es geht den Berg hinauf über viele Kurven und sehr steile Passagen bis nach St. Antönien. Dort soll ich zum Berghaus Sulzfluh, um dort mein Klettergepäck abzustellen. Ich folge den Schildern und verlasse den Dorfkern. Komisch. Es soll doch hier in St. Antönien sein!? Ich frage eine Anwohnerin nach dem Weg und erfahre, dass man bis zum Berghaus ca. 1,5h läuft. Na gut. Ich tausche Sandalen gegen Wanderschuhe, schnalle meinen Rucksack auf und laufe los.

Irgendwann taucht der Gipfel der Sulzfluh auf…dort oben werde ich also am Donnerstag stehen…ich freu mich!

2,5 Stunden mehr
Am Berghaus erfahre ich, dass es gescheiter wäre, doch alles mitzunehmen. Bis zur Carschinahütte seien es noch einmal 2,5 Stunden zu gehen. Ich denke darüber nach, was ich alles besser zu Hause gelassen hätte und wandere weiter. Ob die Leute, die immer auf der Hütte arbeiten, denselben Weg aufsteigen, wenn sie zur Arbeit gehen?

Die Wege werden nun schmaler, man muss schauen wohin man tritt. Mit dem Gepäck auf dem Rücken und den müder werdenden Beinen erfordert der Marsch meine ganze Konzentration. Aber darauf hatte ich mich gefreut: An nichts denken ausser ans Laufen.

Nach etwa einer Stunde fängt es an zu regnen. Aber das kann meine gute Laune nicht trüben. Einige hundert Meter weiter taucht sie auf: die Carschinahütte. Mit dem Ziel vor Augen und einem wundervollen Panorama fallen die letzten Meter nur halb so schwer!

Oben angekommen werde ich sehr herzlich empfangen und verbringe den Rest des Abends mit dem Hütten-Team in der warmen Küche, dem Herzstück der Hütte. Da 70 Uebernachtungsgäste da sind, versuche ich mich gleich nützlich zu machen, schwinge das Handtuch und gebe Getränke aus.

Um 22:10 Uhr mach ich mich dann müde und glücklich auf dem Matratzenlager lang… Gute Nacht miteinander!

Das Monaco der Berge: ClassicCar in Arosa

76 Kurven statt Kreisverkehr, Porsche 906 statt Red Bull 7, Veteranen statt Vettel: Der ClassicCar-Grand-Prix in Arosa ist kein Formel-1-Rennen. Er ist besser.

Wenn vom 8. bis 11. September in Arosa die Oldtimer-Szene gastiert, ist alles familiärer, stimmungsvoller und authentischer als in der Königsklasse des Motorsports. Damit aber genug mit den unpassenden Vergleichen, das ClassicCar, zu dem 2011 wieder 15.000 Zuschauer erwartet werden, ist schließlich einmalig. Von der 7,8 Kilometer langen Rennstrecke, deren Höhendifferenz stolze 422 Meter beträgt, bis zu den Rennwagen. Die stammen aus der Zeit zwischen 1905 und 1990. Und nicht nur beinharte Fans von Getrieben und Zahnrädern dürften am Anblick der grauen PS-Panther ihre Freude haben. Zumal das Fahrerlager am Obersee-Parkplatz frei zugänglich sein wird – in der Formel 1 undenkbar.

Ups, das war ja schon wieder ein Vergleich. Naja, kein Holzhammer ist mir zu groß, wenn es darum geht, Euch einzuhämmern, was Ihr tun könnt, um eine Woche beim ClassicCar in Arosa dabei zu sein:

Jetzt hier bewerben!!!

Fahrt in den faszinierenden Rennwagen, trefft die Grand-Prix-Vips und dirigiert als Streckenposten die Fans! Falls Ihr Fragen zum Job habt, ab damit in die Kommentare. Und jetzt: Start your engines! (uwe)

Lokführer-Video, Kurven und Classic Cars in Arosa

42 Tunnel durchfahren. 20.000 Schwellen überschritten. 18 Ein- und Ausfahrten überwacht. 163 Tickets kontrolliert. 48 Fenster geputzt. Die Rhätische Bahn hat die Abenteuer des Traumjob-Gewinners Lokführer aus Holland zu einem sehr schönen Video verarbeitet, das ich euch nicht vorenthalten wollte. Die Erlebnisse des deutschen Siegers Wolfgang könnt Ihr hier nachlesen.

Wie viele Kurven der Lokführer durchfahren hat, wissen wir nicht – dafür aber, dass die Autostrecke von Chur nach Arosa genau 360 Kurven hat. Es gibt da eine sehr nette Aktion: Ihr könnt Pate einer Kurve werden, die dazugehörige Webseite ist sehr schön gemacht.

Auch unser fünfter Traumjob führt ja nach Arosa, vom 8. bis zum 14. September wird der Gewinner beim Arosa Classic Car hautnah die Stars der Oldtimer-Szene kennenlernen – Autos und Fahrer natürlich. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli, also lasst mal kurz das Lenkrad los und bewerbt euch!

Für alle, die aktuelle Kandidaten bewerten, gilt nach wie vor: Es gibt was zu gewinnen. Beim Oldtimer-Job zum Beispiel drei Nächte für zwei Personen in Arosa und zwei Fahrten mit einem Rennauto. Dieser Preis ist gültig während der Rennwoche. Unsere geänderte Bewertungs-Mechanik ist jetzt online, ihr könnt also nur noch drei Mal pro Job abstimmen. (uwe)

Traumjob Nationalpark-Ranger: Gewinnerin aus dem hohen Norden!

Auf dem Foto sieht es wirklich nicht so aus, aber die Gewinnerin des vierten Traumjobs (meine Güte, schon der Vierte!) kommt aus dem hohen Norden, genauer gesagt: aus Hamburg. Charis S. betreibt einen Onlineshop, ist gelernte Designerin und aus meiner Sicht eine ausgesprochen würdige Siegerin. Sie hat so viele Freunde motiviert, dass sie nach einer spannenden Abstimmung die Bestnote erreichte, hat nebenbei über 120 Likes auf Facebook gesammelt (die nicht in die Wertung zählen, finde ich aber beeindruckend) – und das hat der Jury wohl ebenso gefallen wie ihr Profilbild, auf dem sie sich fit für die Woche im Nationalpark präsentiert. Murmeltiere, passt auf, Charis ist euch auf der Spur!

A propos Profilbild: Leider mussten wir feststellen, dass viele Bewerber sich scheuen, ein ordentliches Porträtbild hochzuladen. Daher sei an dieser Stelle noch einmal gesagt: Mit Landschaftsaufnahmen, Kinderbildern, Haustieren oder kopflosen Anorakansichten können wir nichts anfangen. Da müssen wir euch einfach um Verständnis bitten. Schließlich geht es bei der Traumjobs-Aktion darum, mit der eigenen Persönlichkeit zu überzeugen, da gehört ein ausdrucksstarkes Foto meiner Meinung nach einfach dazu.

Also, bitte berücksichtigt das, wenn Ihr Euch für die restlichen Jobs bewerbt. Momentan könnt ihr für folgende Abenteuer kandidieren:

  • Eine Woche beim Arosa Classic Car – der Job für alle Oldtimer-Liebhaber und Racing Fans (Bewerbungsschluss: 15. Juli)
  • Sattelfest im Bike-Mekka – ab auf die Downhill-Piste mit Nino Schurter, dem jüngsten Weltmeister der Bike-Geschichte (Bewerbungsschluss: 17. August)
  • Lehre beim Profi-Winzer – eine Traumwoche für Weinkenner in einem der besten Pinot-Noir-Anbaugebiete Europas (Bewerbungsschluss: 24. August)

Ich wünsche euch viel Erfolg beim Bewerben, und als Motivationshilfe hier noch ein Zitat unserer angehenden Nationalpark-Rangerin: “Ich mag die Ruhe in den Bergen, die Kraft der Natur, das Ursprüngliche – die Möglichkeit sich auf das Wesentliche zu besinnen.” In diesem Sinne wünsche ich sonnige Tage,
euer Uwe