Mittwoch, 02. November
Nach einem reichhaltigen Frühstück mit Konradino und Waffeln mit Ahornsirup sollte ich mich heute morgen zusammen mit Anne, der “Hotel-Spionin” aus Belgien, um 9 Uhr in der Küche einfinden. Dort wurden wir von Axel, einem Koch aus München, in Empfang genommen und für den Küchendienst passend eingekleidet (s. Foto oben).
Danach wurden wir mit Messern und Schälern ausgestattet an den Gemüseposten gestellt. Hier warteten Sellerie, Zucchini und zweierlei Karotten darauf, vorbereitet zu werden. Der Sellerie wurde nur geschält, die Zuccini gewaschen und in gleichmäßige Scheiben geschnitten, wobei ich sehr auf meine Finger achten musste, denn die Messer waren richtig scharf. Dann standen zwei Kisten mit Karotten, einmal gelbe und einmal orangefarbene, bereit um geschält zu werden. Da die Karotten relativ groß waren, ging uns die Arbeit gemeinsam recht schnell von der der Hand. Die Schalenhaufen wurden größer und die Kisten leerer.
Vorsichtig schälen!
Anschließend traten nochmals Karotten auf den Plan, diesmal allerdings winzige. Das waren Rüeblis zur Deko, da war nichts mit einfach nur schälen – hier war Design gefragt. Das Kraut wurde bei allen auf eine einheitliche Länge geschnitten und dann wurden die Rüeblis ganz vorsichtig auf dem Tisch geschält. Diese Übung erfordert die ganze Aufmerksamkeit, so dass man nichts anderes mehr denken kann. Eignet sich daher bestens als Meditationsübung für gestresste Führungskräfte
Wir durften uns außerdem am Nachtisch und dessen Dekoration üben. Als erstes wurde Panacotta mit Waldfrüchten versehen. Ziel dabei war es, die Gläser nichtmit dem Beerensaft zu verkleckern. Die Früchte sollten dann so vorbereitet werden, dass sie als Deko für den Nachtisch verwendet werden konnten. Es gab Himbeeren, Mango, Pitaya (Drachenfrucht) und Physalis. Am schwierigsten fand ich es, die Mango nach dem Schälen so zu schneiden, dass möglichst wenig Fruchtfleisch am Kern hängen bleibt.
Zum Schluss durften wir noch die die “Bündner Teller” mit den verschiedenen Bündner Spezialitäten vorbereiten.
Besonders beeindruckt hat mich, mit welcher Ruhe in dieser Küche gearbeitet wurde. Jeder wusste was er zu tun hatte, und die ganzen Abläufe laufen zügig, gleichzeitig jedoch ohne große Hektik ab.
Im Hallenbad
Da dieser Arbeitstag bereits um 15 Uhr für mich endete, machte ich mich auf die Suche nach dem Hallenbad in Lenzerheide. Gar nicht weit vom Hotel Schweizerhof entfernt, ca. fünf Gehminuten, liegt das Sportzentrum. Dort gibt es das H2Lai, ein Schwimmbad mit einem 25-Meter-Becken, einem Kinder-, einem Sprung- und einem Außenbecken mit einer großen Rutsche sowie Wellnessbereich und Fitness-Studio.
Eine perfekte Umgebung für mich, um eine Stunde meine gewohnten Bahnen zu ziehen. Der Weg dorthin führt unter dem Rothorn vorbei, welches sich heute im strahlenden Sonnenschein vor blauem Himmel perfekt präsentierte. Auf den Wiesen stehen die noch arbeitslosen Schneekanonen, und die Pistenbullys warten auf ihren Einsatz.
Eine Besonderheit habe ich auch noch entdeckt: die Ruhebänke an den Wegen haben alle Besitzer
auf diesem hier steht: s´Bänkli vom Lisbeth und Walter … Das finde ich mal eine nette Idee. Leider kann man es auf dem Foto nicht so gut erkennen.
Am Abend trafen wir mit Franziska Reisser im Hotel zusammen, die uns heute beim Abendessen Gesellschaft leistete. Vielen Dank für den informativen und unterhaltsamen Abend! Zum Nachtisch gab es übrigens Apfelküchli mit Zimteis – lecker …








Hallo Bettina,
wünsche dir viel Spaß im Hotel Schweizerhof, habe dort vor über 15 Jahren eine Saison dort gearbeitet,war sehr lehrreich und spannend. Wer ist mom Küchenchef dort?
Machen die immer noch diese tollen pizzen im italienischen Restaurantß
Viele grüsse ralf
Bin aus zufall auf diesen seite gelandet und kann nur sagen nur meine Frau Schöllhorn traue so was zu und sicher mitt erfolg
Sie ist die Beste
Lieben Gruß Rossanna