30.6.2011
Mein Plan sieht vor, dass ich heute nach Partnun absteige, um am Freitag vom Berghaus Sulzfluh aus mit Nina Caprez zum Klettern zu gehen.
Nach dem Frühstück und den morgendlichen Reinigungsarbeiten packe ich schweren Herzens meinen Rucksack. Da es regnet und bewölkt ist, bleibe ich noch oben auf der Hütte und spiele ein bißchen Hüttenwirtin. Wir haben nicht so viel zu tun, daher spielen wir eine Runde Rummykub. Ich verliere haushoch! Ist ja klar: Pech im Spiel, Glück in der Liebe. Und meine neue Liebe ist die Carschina-Hütte und ihre Umgebung!
Am Nachmittag sind noch einmal ein paar Gäste da, und ich helfe noch mit beim Vorbereiten des Abendessens. Die ganze Zeit überlege ich, wie ich am Besten weiter vorgehe und beschließe letztendlich, nur Sachen für eine Nacht und das Kletterzubehör mit nach Partnun zu nehmen und nach dem Klettern wieder zur Carschinahütte zurückzukommen um den letzten Abend mit den Kollegen zu verbringen.
Irgendwann ruft Nina Caprez in der Hütte an und wir verabreden uns für 20 Uhr im Berhaus Sulzfluh.
Gegen 18.30 Uhr gehe ich los, mache noch einen Abstecher zum Partnunersee und gehe dann zum Berghaus.
Dort treffe ich zwei Männer, die in der Nacht vorher bei uns übernachtet haben und setze mich zu ihnen, bis Nina eintrifft.
Wir essen zusammen zu Abend und besprechen dann bei Kerzenlicht den Plan für den nächsten Tag zusammen (siehe Foto ganz oben).
Dann stoßen noch zwei Journalisten von www.bergleben.de zu uns. Sie wollen uns am nächsten Tag begleiten. Eigentlich dachten sie, wir gehen den Klettersteig. Damit bin ich aber nicht so ganz einverstanden, denn den kann ich auch alleine machen. Also beschließen wir eine Route mit 4 Seillängen im Schwierigkeitsgrad 6-7 zu machen und die Jungs müssen eben sehen, wie viel sie filmen und fotografieren können. Den Klettersteig wollen sie dann eventuell auch noch alleine machen.
Gegen 22.00 Uhr gehen wir ins Bett, um am nächsten Tag gut ausgeschlafen an die Wand zu gehen.


