Graubünden Blog

Einträge der Kategorie ‘ Classic Car’

Marcel und die Oldtimer: Der letzte Tag – Berge, Wasser und vielen Dank!

Ups, haben wir tatsächlich schon 08:30 Uhr =)

Endlich bin ich mal ausgeschlafen und ohne Wecker aufgestanden. Nach einer erfrischenden Dusche und einem großzügigen Frühstück mache ich mich auf, um die Natur weiter zu erkunden. Eigentlich wollte ich heute auf das Hörnli, aber 2.513 Meter reizen mich seit dem Weisshorn-Aufstieg auf 2.653 Meter nicht mehr wirklich. Nachdem ich nun die Karte rauf und runter geschaut habe, bleibt eigentlich nur ein langer Weg zum Parpaner Rothorn auf 2.861 Meter. Na dann los, es geht durch Arosa nach Innerarosa, wo die Wanderwege Richtung Rothorn starten. Das Wetter ist wieder blendend aufgelegt (s. Foto oben). Mehr lesen

Marcel und die Oldtimer: Der fünfte Tag – Abbruchstimmung

Die Nacht ist sehr kurz, der Regen plätschert bis in die Morgenstunden. Als ich dann aber das Fenster gegen sechs Uhr in der Früh öffne, strahlt die Sonne mir schon wieder entgegen. Nach einem kurzen Frühstück muss ich mich sputen, heute ist Abbruchstimmung, die Zelte, Tribünen und Sicherheitszäune müssen dem Alltag wieder weichen. Wir treffen uns punkt acht Uhr zwischen Eishalle und Sportplatz an der Zivilschutzanlage.

Nach einer kurzen Unterweisung werden die Anwesenden in Gruppen den einzelnen Arbeitsarealen zugeteilt. Eine erste Gruppe hat schon gegen sieben Uhr angefangen, das Rennlager abzubauen. Dort soll ich heute helfen, vorher müssen wir aber noch einige Lunchpakete zusammenstellen, um sie mit zur Gruppe zu nehmen.

Es wartet eine Menge Arbeit auf den Zivilschutz, für den Abbau sind drei Tage geplant. Allein im Rennlager werden etwa drei bis vier Zugwaggons mit Paletten und Gitterboxen abtransportiert, dazu noch drei kleine LKWs.

Wie das Fahrerlager genau aussieht, habe ich euch am Freitag auf einem kleinen Foto gezeigt. Es handelt sich um ca. 20 Zelte, in denen die Oldies standen, drei Pavillonzelte der Sponsoren und das große Hauptzelt. Dazu noch einige kleinere Versorgungszelte.

Zuerst wurden alle Stühle, Tische und Utensilien aus den Zelten transportiert und auf dafür vorgesehene Wagen in die LKWs verladen. Danach wurden Elektroinstallationen, Licht- und Tontechnik in Kisten verstaut.

Als wir die Zelte leergeräumt haben, werden sie Stück für Stück zerlegt und abgebaut. Planen entfernt, Stütz- und Querstreben abgeschraubt, bis nur noch das Gerüst steht und auch dies demontiert wird.

Gegen zwölf Uhr treffen sich alle Gruppen bei Grottino, um gemeinsam zu Mittag zu essen. Es gibt Pizza, Pasta, Salate und alkoholfreie Getränke. Es war eine sehr entspannte Erholungspause, da die Sonne draußen, durchweg auf uns niederbrennt. Die Höhensonne unterschätzt man sehr schnell, nicht zu vergleichen mit der Sonne, die wir im Hochsommer bei uns im Raum Köln haben.

Nachmittags geht es dann munter so weiter, wir verstauen Zelt für Zelt. Ab 16 Uhr schrauben wir noch die Holzböden auseinander und stapeln die Holzplatten auf Paletten. Gegen 17:30 Uhr machen wir dann Feierabend und verabschieden uns voneinander. Ich konnte mir vor diesem Tag kaum vorstellen, was für ein logistischer Aufwand hinter so einem Event steckt. Das Auf- und Abbauen dauert doppelt so lange wie das eigentliche Event. Wahnsinn …

Heute Abend möchte ich nur noch früh ins Bett, es war einfach ein zu anstrengender Tag. Für morgen habe ich mir noch eine Wanderung vorgenommen, der Weisshorn-Aufstieg sollte nur ein Probelauf sein. Das heißt: heute früh ins Bett und ausruhen.

Bis morgen … ade.

Marcel und die Oldtimer: Der vierte Tag – Tag der Entscheidungen

Am Sonntag wird der Große Preis von Arosa ausgefahren, dies beinhaltet die Gleichmäßigkeit Klasse der Rennfelder eins und zwei. Der Fahrer mit dem geringsten Abstand beider Läufe gewinnt, egal wie schnell er ist. Im Rennfeld drei wird der Fahrer mit der schnellsten addierten Zeit beider Läufe gewinnen. Dazu werden noch Preise für die Altersklassen der Autos vergeben.

Wertung: Grosser Preis von Arosa
Die Wertungen unterscheiden sich nach den Kategorien und werden hier kurz erklärt.

Gleichmässigkeit/Regularity Klasse:
In dieser Kategorie gibt es weder eine Klasseneinteilung nach Gruppen noch ein Einteilung nach Hubraumklassen und es wird nicht gegen die Uhr gefahren.


Wertung: Wichtiger als die Laufzeit ist die Zeitdifferenz aus dem ersten und zweiten Lauf. Je kleiner diese ausfällt umso weiter vorn im Klassement ist der Teilnehmer zu finden. So kann es kommen, dass ein VW Käfer Sieger dieser Kategorie wird. Eine Rennlizenz für diese Kategorie ist nicht notwendig. Ein gültiger Führerschein ist die einzige Voraussetzung.

Renn/Competition Klasse:
Fahren gegen die Zeit. Die Fahrzeuge in dieser Kategorie werden in Periodengruppen und Hubraumklassen eingeteilt. In dieser Kategorie muss der Teilnehmer über eine Fahrerlizenz für das von ihm angemeldete Fahrzeug verfügen. Zudem muss das Fahrzeug über einen FIA-Historic Technical Passport verfügen, also über eine detaillierte technische Wagenabnahme.

Wertung: Der Teilnehmer mit den beiden schnellsten Laufzeiten gewinnt. Üblicherweise ist der Schnellste in dieser Kategorie auch der Tagessieger.

Museumsklasse:
Diese Kategorie ist ganz speziellen Fahrzeugen gewidmet, welche nicht in die beiden oben beschriebenen Kategorien fallen. Auf diese Weise können wir dem breiten Publikum Fahrzeuge präsentieren, die einzigartig, aber gemäss Ausschreibung nicht zulässig sind.

Wertung: Es handelt sich bei dieser Klasse um Demonstrationsläufe, welche an der Arosa ClassicCar gezeitet werden, für welche aber kein Klassement erstellt wird.

In meiner Ranglistenausgabe kann ich zu der Museumsklasse leider keine Auskunft geben. Allerdings wie oben erwähnt zu den Altersklassen. Vielleicht handelt es sich um einen Fehler auf der Arosa Classic Car Homepage.

An der Straßenkante
Mein Tag begann wieder mal mit Sonnenschein und einem guten, aber sehr frühen Frühstück. Leider konnte ich meine Überführungsfahrt zum Start in Langwies nicht antreten. Aber wofür gibt es den stündlich fahrenden Zug. In Langwies angekommen, wurden mir meine Aufgaben für den heutigen Tag erklärt. Ich durfte Hösli und seinem Startteam bei den Startvorbereitungen der Fahrzeuge behilflich sein. Dies beinhaltete das Aufstellen der ankommenden Fahrzeuge der einzelnen Rennfelder aus Arosa. Da der Zeitplan sehr eng gesteckt war, kamen die Starter auch mit hohem Tempo zum Start. Man musste das Feld so sortieren, das die tieferliegenden Autos nicht an der Straßenkante aufsetzten. Trotzdem sollte die vom Rennsekretariat vorgegebene Reihenfolge eingehalten werden. (s. Foto ganz oben)

Nun wurde ein Fahrzeug nach dem anderen zum Start geführt und auf dem aufgeklebten Laufzettel abgehakt. Ohne Ohrenschützer war dies nicht möglich, der Lärm war ohrenbetäubend. Dazu die Abgase und Gummigerüche, Rennsport pur. Als erstes durften immer die Renntaxis und Drytech Teamfahrzeuge auf die Piste. So konnten sich die Fahrer länger ausruhen, da sie vor jedem Rennfeld fuhren, somit sechs Läufe am Tag absolvierten. Dann kam das Rennfeld und am Schluss die Demonstration Klasse. Die Startsignale der Lichtschranke wurden erfasst und in den Zielbereich übermittelt. Dort wurde dann die Zeit ausgewertet und zum Rennsekretariat weiter gesendet.

Gertraud aus Ingolstadt war auch wieder am Start, allerdings nicht für eine Bergauffahrt wie ihr Mann, sondern bei einer Überführungsfahrt zum Start mit Peter Kraus, der auch am Rennen teilnahm. Einige werden ihn sicher kennen, ich inzwischen auch nicht nur vom Namen. Das Bild setze ich etwas größer rein, damit Gertraud ein Andenken von der Fahrt hat:

Die Arosa ClassicCars sind einfach fantastisch und auf jeden Fall einen Besuch wert. Vor allem wenn wie bei mir perfektes Wetter das ganze Erlebnis noch abrundet.

Stau vor dem Start
Mittags bin ich dann mit der Polizei ins Fahrerlager gefahren, um mich für den Nachmittag zu stärken. An der Strecke waren sehr viele Zuschauer verteilt und der Zielraum war auch sehr gut gefüllt. Dank des guten Wetters verteilte sich das Publikum eigentlich über die ganze Strecke an den zugänglichen Punkten. Die Rennstrecke ist ja die einzige Straße nach Arosa und somit nur per Zug oder in der Öffnung nach jedem zweiten Rennfeld frei zugänglich. Die Autos stauten sich einige hundert Meter vor dem Start in Langwies und in Arosa.

Nach Mittag fuhr ich dann wieder mit der Polizei zum Start, um die letzten zwei Läufe zu beobachten. Vielen Dank an den freundlichen Polizisten, der mir dies auf Anfrage ermöglichte. Die Technik in den Polizeiautos wird übrigens auch immer umfangreicher, so oft fährt man ja hier nicht auf dem Vordersitz mit.

Der Rennausgang der Gleichmäßigkeit Klasse ist wieder mal eine Lotterie, weil es fast unmöglich ist, die Zeiten beider Tagesläufe auf die Hundertstel zu treffen.

Der Gewinner dieses Wettbewerbs ist Reto Ganser in einem Porsche 356 A1600 Super Coupé mit einem Zeitunterschied von 17 hundertstel Sekunden(5:57,42 und 5:57,59). Zweiter wurde Babs Gyger-Bühler in einem Volvo PV 544 Sport (6:56,18 und 6:56,40) vor Eric Christen auf Alfa Romeo Giulia Sprint (5:35,05 und 5:35,40).

Der schnellste Fahrer in den ersten beiden Gleichmäßigkeit Klassen war Markus Kalbermatten mit einem Chevron B25. Ihm wäre zu empfehlen, nächstes Jahr in der Renn Klasse zu starten und die dafür benötigte Lizenz zu erhalten, da er zeitlich dieses Jahr dort gewonnen hätte (Gesamtzeit: 9:20,57).

Womit wir bei der Rangliste der Renn Klasse sind. Gewonnen hat Dr. Armin Zumtobel in einem Porsche 906 auch unter Carrera 6 bekannt. Er hatte nach beiden Läufen eine Zeit von 9:23,84. Zweiter wurde Duschi B. Duschletta in einem Porsche 911 PSR 1973 (9:29,63) vor Patrick Heintz in einem Ferrari 308 Gruppe 4 (9:30,15).

Zu den einzelnen Altersklassen gehe ich nun nicht mehr in die Tiefe, dies würde den Rahmen hier sprengen.

Den Abend ließen Rennverantwortliche und Volontäre im Rennzelt in heiterer Runde ausklingen. Es war schön zu beobachten, wie bei den Verantwortlichen der Druck nach den anstrengenden Tagen abfiel und sie sich munter über den Erfolg der ClassicCars unterhielten. Gegen Mitternacht wurde die Runde kleiner und die Heimkehrer kämpften sich durch den inzwischen heftigen Regenschauer, der gegen 21 Uhr eingesetzt hatte. Pünktlich zum Eventende. Gegen 01:30 Uhr fiel auch ich ins Bett. Morgen früh heißt es wieder antreten um 08:00 Uhr, bis morgen … ade.

Marcel und die Oldtimer: Der dritte Tag – Rennfieber und Galadinner

Der erste Entscheidungstag beim ClassicCar beginnt wieder mit Sonnenschein. Der Renngott muss es gut meinen mit uns hier oben im hohen Talkessel. Am Samstag des Rennwochenendes findet seit sieben Jahren die Weisshorn Trophy statt. Der Sieger wird folgendermaßen ermittelt:

Wertung: Weisshorn-Trophy
Die Weisshorn-Trophy besitzt eine Sonderwertung. Diese erstreckt sich über die Kategorien Gleichmässigkeit/Regularity und Renn-/Competitionklasse ohne Berücksichtigung von Periode- und Gruppeneinteilungen und ohne Berücksichtigung der Hubraumklassen. Sieger ist der Fahrer mit den beiden schnellsten Laufzeiten, welche addiert werden und zusätzlich erschwerend unter Berücksichtigung der kleinsten Zeitdifferenz zwischen den beiden Läufen.

Das bedeutet wohl, wer in beiden Samstagsläufen annähernd dieselbe Zeit fährt und dabei auch noch schnell ist, gewinnt den Wettbewerb. Aus den letzten Jahren ist bekannt, dass es auch sehr viel mit Glück zu tun hat, wer am Ende auf dem Treppchen ganz oben steht. Gesprächen mit einigen Fahrern habe ich entnommen, dass die meisten nach Graubünden kommen, weil Ihnen die Strecke und das Flair des Events besonders gut gefallen. Das Gewinnen ist bei den meisten Nebensache. Spaß muss es machen!

Pässe und Listen
Mein heutiger Traumjob beginnt im Rennsekretariat, hier werden Pässe für Fahrer oder VIPs erstellt, die Startlisten ausgehängt, Zeitauswertungen vom Rennleiter beglaubigt und Dinge geregelt, welche die Planung der Zeltbelegung oder das Fahrerfeld betreffen. Anhand der Startlisten wird das Feld der Reihe nach sortiert für die Downhill-Überführungsfahrt zum Langwieser Startbereich, welche man als Besucher für 20 CHF erwerben kann. Der Erlös dieser Fahrten wird zu Gunsten der Stiftung “Kind und Krebs” gespendet. Zusätzlich gibt es das Angebot, für 500 CHF eine komplette Fahrt mit dem Team Drytech Swiss (unter anderem mit Fredy Barth, derzeit Fahrer in der WTCC) zu erwerben. Auch dieser Erlös fließt in die Forschungsstiftung.

Das Rennfeld ist in drei Gruppen unterteilt, die erste Gruppe besteht aus 74 Startern, das zweite Feld aus 47 Startern welche die Gleichmäßigkeit-Klasse bilden, dazu an späterer Stelle mehr. Im zweiten Rennfeld fahren auch noch fünf Demonstrationsfahrzeuge mit, welche an der Wertung nicht teilnehmen. Sie machen nur besonders viel Lärm und sind echte Hingucker (BMW M3DTM, Ferrari 333SP, Osella Honda, Debora C393-02, Fast&Speed S2000 … schmatz).

Das dritte Rennfeld besteht aus 26 Startern und bildet die Renn-Klasse. Nach dem dritten Rennfeld startet dann noch eine Demonstration-Klasse, welche auch außer Wertung fährt, bestehend aus elf historischen Rennmotorrädern.

Es wird immer ein Rennfeld nach Langwies überführt und dann nach Arosa gestartet, danach folgt die nächste Gruppe, bis alle zwei Tagesläufe absolviert haben. Das ergibt in Summe etwa 8 bis 10 Stunden Rennspass. Die Zuschauer können entweder den Shuttlebus benutzen oder mit der stündlich fahrenden Rhätischen Bahn zwischen Langwies, Litzirüti und Arosa verkehren. Nach jedem zweiten Lauf wird der sich anstauende Verkehr für einige Minuten freigegeben.

Am Nachmittag bin ich für die Tribünenkontrolle im Zielbereich eingeteilt. Da dort aber genügend Volontäre anwesend waren, haben ich zwischen Fahrerlager und Zielbereich gependelt. Unter anderem habe ich mich mit den Streckenposten der ISSC Salzburg über Streckensicherheit unterhalten, die mit etwa 50 Helfern angereist sind.

Danach habe ich im Zielbereich den Zeitmessungscontainer und den Reporterbus entdeckt. Dort laufen alle Daten aus dem Startbereich und Zielbereich zusammen. Ein zweiter Container steht im Startbereich, ihn werde ich morgen besuchen. Die gesammelten Daten werden dann geprüft und an das Rennsekretariat weitergeleitet. Die Reporter sitzen in einem Linienbus, welcher direkt am Ziel positioniert ist, somit haben Sie beste Sicht auf die driftenden Piloten.

Nach Beendigung der sechs Tagesläufe gab es die Siegerehrung der Weisshorn Trophy im Fahrerlager. Der Lokalmatador Roger Moser mit seinem BMW E21von 1977 sicherte sich das Shamballa Juwel Armband und dazu eine Flasche Merlot. Der Vorjahrestagessieger Patrick Heintz mit seinem Ferrari 308 von 1980 landete auf dem zweiten Platz. Dritter wurde mit seinem kleinen nur 40 PS starkem Fiat Abarth 695 SS Assetto Corsa Benjamin Braem. Ich vermute mal die angegebenen 40 PS sind serienmäßig und er hat sicher noch was daran rumgeschraubt und gebohrt.

Nach der Preisverleihung fand im Rennzelt ein rustikales Dinner für 200 geladene Gäste statt. Fahrer, Volontäre, Direktoren, Sponsoren, Zivilschützer, Medien und Funktionäre saßen bunt gemischt. Das Essen war grandios – ein großes Lob an das Catering Team, über 800 Mahlzeiten zeitgleich in der kleinen Küche zuzubereiten, war sicher eine weitere Meisterleistung der Aroser. Leider waren die Weingläser sehr tief und immer wieder voll, ich war mir sicher ich hatte sie geleert, somit Dank an den Service, es wurde reichlich nachgeschenkt. Gegen Mitternacht trat ich den Weg ins Hotel an. Es war wieder ein langer sehr schöner Tag und es wird daher wieder eine sehr kurze Nacht.

Bis morgen … ade.

Traumjob-Gewinner: Marcel O. startet durch beim Arosa Classic Car

Das schlechte Gewissen bringt mich auf Touren: Vor lauter Mitfiebern mit unserer Nationalpark-Rangerin Charis habe ich den Zieleinlauf beim Rennen um den Platz im Oldtimer-Cockpit verpasst! Als Erster durchs Ziel kam Marcel O., dem ich für die Rennwoche in Arosa vom 8. bis zum 14. September jetzt schon “Gut Gummi” wünsche ;)

Wie nicht anders zu erwarten, hat die Traumjobs-Community einen würdigen Sieger gekürt. Der Familienvater aus Nümbrecht (das liegt östlich von Köln im Naturpark Bergisches Land) hat sicher auch durch seinen Steckbrief gepunktet, in dem er unter anderem schrieb, dass er “gerne mit dem Auto durch die Landschaft” cruist und den Rausch des Windes genießt. Und weiter im Text: “Dies in den malerischen Schweizer Bergen zu erleben, wäre ein absolutes Highlight … als Kind habe ich immer an der Hauptstrasse die Autos mit der Stoppuhr beobachtet und ermittelt, welcher Nachbar den nervösesten Fuß hat.”

Autokorso und Alpenpanorama
Kein Wunder, dass uns Marcel erst Mal ein langgezogenes “Yipppieeeeeeee” per Mail übersandte, als feststand, dass er gewonnen hat. Der sportbegeisterte Vater von zwei Jungs im Alter von zwei und sechs Jahren arbeitet als Disponent bei einem mittelständigen Werkzeughersteller. Welches Auto er privat fährt wissen wir noch nicht. Sicher ist dagegen, dass er beim Arosa Classic Car als Beifahrer im Autokorso über die Strecke gehen wird. Daneben bleibt ihm natürlich genügend Zeit, die Schönheiten der Berge rund von Arosa zu entdecken.

Wir wünschen jetzt schon gute Fahrt, viel Spaß und weisen darauf hin, dass es noch vier weitere Traumjobs zu gewinnen gibt. Bewerbt Euch für eine Woche im Rahmen des Bike-Highlights Maxi Avalanche, als Profi-Winzer oder für den Vier-Sterne-Job als Hotel-Spion.

Ab 14. August läuft dann auch die Kandidatenkür für den letzten Traumjob, dann suchen wir einen Pisten-Bully-Piloten. Natürlich könnt Ihr auch jederzeit die aktiven Kandidaten bewerten und tolle Preise gewinnen. Also nochmals herzlichen Glückwunsch, ich freue mich auf die ersten Blogeinträge von Marcel! (uwe)